9. Mai 2011

Garten-Chemineé im neuen Kleid...

Es war wieder ein herrliches Wochenende, blauer Himmel, Sonnenschein und kein Regen, der da so nötig wäre. Alles ist enorm trocken und daher ist auch grillen im Freien brandgefährlich und bei uns momentan verboten. Was macht man nur mit einem Garten-Chemineé, wenn man es nicht nutzen kann!?! Von Anfang an, war für meinen Göga klar, dass dieses Teil nie zum Einsatz kommen würde, da es rund um unser Wochenend-Häuschen jeden Sommer sehr trocken- und Wasser oft Mangelware ist. Auch steht weit und breit kein Hydrant in der Nähe, falls es mal zum schlimmsten kommen würde. Es stand dann damals zur Debatte, das Chemineé wegzureissen und einen Gasgrill aufzustellen, womit ich mich nicht anfreunden konnte. Dann hatte "GG" die rettende Idee; aus Chemineé mach Gasgrill. Kurzerhand hat er den Gasgrill aus dem Keller geholt und seziert. Die benötigten Teile wie; Brenner, die ganze Schaltfläche mit Zündknopf und Wärmeregulierung und die Gasflasche wurden ins Chemineé eingebaut. 
Und so sieht der Garten-Grill heute aus.




Im unteren, in der Mauer eingebauten Teil, wo üblicherweise das Feuerholz 
lagert, hat "GG" zwei abschliessbare Türchen gemacht, dort 
hat nun die Gasflasche  und das Grillbesteck seinen Platz. Weiter wurde mit zwei 
Aluminium Türchen die Grillstätte ausgestattet, damit die Wärme
nicht verloren geht und der Gasverbrauch auf ein minimum reduziert wird.
Ich habe dann mit feuer- und wetterfester Farbe in anthrazit und silber  
und mit Strukturmasse das Äussere neu gestaltet.




So sah das ziemlich heruntergekommene Chemineé bei der 
Übernahme aus. Wie gefährlich ausgetrocknet die Umgebung war, 
ist im Hintergrund deutlich zu erkennen.



Heute macht grillen echt wieder Spass, auch wenn wir keine Fans
von Gas sind, aber bei regelmässiger und richtiger Wartung der Gasflasche
und der Zufuhrsschläuche  ist es allemal sicherer als Holz und Feuer,
wo ein kleiner Funken schon reicht, um bei dieser Trockenheit 
ein Inferno auszulösen.


Grüessji...