29. April 2011

Ein Mann für alle Fälle...


Endlich... unsere Trieli-Saison hat wieder begonnen und zu Ostern waren wir oben, in unserem Paradieschen, um ein paar Tage abzuschalten. Es gab so einiges zu tun, um die Spuren des Winters zu beseitigen. GG, zuständig für das "Departement des Äusseren" und meiner einer hatte das "Departement des Innern" unter sich. Abends waren wir dann ziemlich hungrig und kaputt, etwas schnelles musste also auf den Tisch. Uns gelüstete nach einem Fondue und ein Glas Fendant. Aber oh weh, Frau hatte den Holzkochlöffel nach der Saison 2010 entsorgt, weil der nicht mehr sonderlich appetitlich aussah und einen neuen zu besorgen, hatte ich einfach verpasst. Womit also das Fondue schön im 8-i rühren?!? GG meinte, ich solle mir schon mal ein Gläschen zum Apero gönnen und mich 10 Min. gedulden. Nanu, wie wollte er denn in so kurzer Zeit einen Holzlöffel her zaubern, wo wir doch da oben in der Einsamkeit gar keine direkten Nachbarn haben, bei denen man sich mal kurz was ausleihen könnte? Tatsächlich, nach knapp 15 Min. kam er zurück mit einem Holzkochlöffel und was für ein Teil...


Modell Eigenbau, mal ganz schnell mit dem Sackmesser geschnitzt und mit Schleifpapier 
aalglatt gemacht. Es gab dann ein schnelles Fondue ganz ohne Holzspähne und alles war schick ;-)

Grüessji...

27. April 2011

Die gute Nachricht...

...will ich euch nicht vorenthalten. Heute Mittwoch, ist das Feuer unter Kontrolle *freu* Die Einsatzkräfte konnten das Feuer einkreisen, allerdings sind noch hunderte Glutnester weiterhin aktiv. An diese Nester kommen die Feuerwehrleute nicht heran. Bei vielen Bäumen brennen die Wurzeln und die unterirdischen Glutnester können zu einem Wiederaufflammen des Feuers führen. Die Lösch-Hubschrauber sind noch immer pausenlos im Einsatz und düsen im fünf Minuten Takt über unsere Köpfe hinweg. Somit ist an Schlaf nicht zu denken, aber was ist das schon, gegen das super gute Gefühl, dass kein Mensch zu Schaden kam und die Einsatzkräfte das Übergreifen des Feuers - auf das direkt darunter liegende Dorf - verhindern konnte. Es ist einfach überwältigend. 


Foto: © KEYSTONE/WB

26. April 2011

Der Wald brennt...

Eigentlich wollte ich heute von meinem Osterwochenende berichten und was wir an den vier freien Tagen alles verbrochen haben ;-) aber, heute ist hier die Hölle los. Es war 15.30 Uhr, als hier unten im Tal in einer Carroserie ein Feuer ausbrach. Enorm schnell griff das Feuer auf einen benachbarten Wald über und breitete sich innert kurzer Zeit auf eine grosse Fläche aus. Bei der Brandfläche handelt es sich um ein riesiges, unübersichtliches Gebiet, das den Einsatz von Feuerleuten erschwert. Zurzeit sind 16 Feuerwehren mit rund 350 Mann an den Löscharbeiten beteiligt, sowie 10 Helikopter, davon zwei Superpumas der Armee.


Die Bilder habe ich heute abend gegen 18.00 Uhr
von meiner Terrasse aus gemacht.


Mittlerweile brennt es bis zur Bergspitze rauf.
Die Sorgenkinder sind der Wind, der dauernd wendet, die enorme Rauchentwicklung
 und die grosse Trockenheit. Seit Wochen gab es keine Niederschläge mehr
und es ist auch keiner in Aussicht.


Wenn ich von meinem Balkon aus nach rechts, anstatt nach links zur Brandstelle
blicke, dann sehe ich diesen Berg. Was wenn es hier gebrannt hätte?
Dann gäbe es mein Paradieschen wohl nicht mehr. Ein ganz schrecklicher Gedanke.

Inzwischen ist es dunkel geworden. Nachts dürfen nur noch die zweimotorigen
Helikopter (die Superpumas) an den Löscharbeiten teilnehmen, dies aus Sicherheitsgründen.
Über die Nacht werden zu den Feuerleuten zusätzlich 150 Armeeangehörige zu Pikettzwecken eingesetzt.
An die 120 Hektaren Wald sind abgebrannt. Es ist jetzt nachts ein gespenstisches Bild,
hunderte kleinere und grössere Feuerherde die da in der Dunkelheit aufflackern.
Mittlerweile ist es abends 22.38 Uhr und die letzten Nachrichten, die ich für heute mitverfolge;
Das Feuer ist noch nicht unter Kontrolle. Auch am Mittwoch soll wieder starker Talwind aufkommen, der den Brand immer wieder neu entfachen wird. Während ich mich jetzt langsam ins Bettji begebe, sind meine Gedanken bei den vielen Einsatzkräften, die heute keinen Schlaf finden werden, weil sie den Brand unter Kontrolle halten müssen. Meinen ganzen Respekt gilt diesen Helfern, die unermüdlich im Einsatz stehen, um noch schlimmeres zu verhindern und dabei oftmals selbst ihr Leben riskieren.


22. April 2011

Frohe Ostern...



Ich wünsche euch allen viel Spass und Erfolg bei der Eiersuche,
schöne und sonnige Osterfeiertage  und viel Freude
beim pflegen der Traditionen.
Geniesst die Zeit und lasst es euch gut gehn.
Ich freue mich jetzt auf vier gemütliche Tage in meinem Paradieschen,
einfach mal wieder abschalten, nix tun und nach dem Osterhasi
Ausschau halten. Bis demnächst...
Es liebs Grüessji von






19. April 2011

Zeigt her eure Füsse...

So, jetzt sind sie trocken, die lackierten.
Gestern wurden meine Füsse sommertauglich gemacht.
(Es wurde geschrubbelt, gefeilt, gebadet, geknetet, gepeelt, geölt,
gesalbt, gestrichen....und nun werden sie noch gezeigt.

 gelackt in Pearl Orange
die Farbe der Lebensfreude.
mit goldenem Glimmerrand und Blümchen verziehrt.

Muss gestehen; bin bei der Fusspflege ein klein wenig im Vorteil, 
mit Schuhgrösse 35 hält sich der Zeitaufwand und der Materialbedarf
noch im akzeptablen Grenzbereich ;-) Nachdem die Guten,
den ganzen Winter über in Stiefeln eingesperrt waren, ist ihnen der Frühlingsputz
und Verwöhnabend gut bekommen. Ich finde, unsere Füsse haben unseren
ganzen Respekt verdient, für die ganzen Kilometer, die sie Tag für Tag
für uns spurten, rennen, laufen, gehen, stehen.
Ich hab mal versucht, ein kleines Dankeschön
an unser Fundament zu verfassen.

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Unsere Füsse, dass ist wohl wahr,
tragen uns durch’s Leben, Jahr für Jahr.
Ziehen mit uns los ohne zu fragen,
an guten wie an schlechten Tagen.
Sie haben nicht immer einen leichten Stand,
deshalb nehme ich dass jetzt mal in die Hand;
Wer lobt sie denn schon mal, für ihre treuen Dienste?
Wenn sie dich tragen, soll es sein, sogar durch die Wüste.

Ach, was habt ihr schon alles mitgemacht,
ich hab mal darüber nachgedacht;
Gestrampelt, wie wild in der Babywiege,
geturnt als Teenie in der Mädchenriege.
Nächte durchgetanzt zu rhythmischem Klang,
gerannt beim Wettlauf auf den besten Rang.
Marschiert meilenweit über Stock und Stein,
gehüpft über Wiesen auf einem Bein.
Barfuss am Strand  jeden Stein befühlt,
mit den Zehen im heissen Sand gewühlt.

Da war kaum je Zeit um auszuruhn,
jetzt will ich euch was gutes tun.
Vorbei die Zeit der dicken Socken,
in die Frühlingssonne will ich euch locken.
Öfter mal ein Fussbad nehmen,
danach mit Honigbutter cremen.
Von zarten Händen fein massiert,
werden die Nägel noch bunt lackiert.

Euch gebührt mehr Aufmerksamkeit und Pflege,
damit ihr bleibt auch im Alter fit und rege.
Denn noch lange wollen wir im Leben stehen
und gesunden Fusses unseres Weges gehen.

© Anita Leiggener
April 2011

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Grüessji und einen entspannten Abend
wünscht euch...

 

18. April 2011

Lavendel...

Eigentlich wollte ich euch heute meine frisch lackierten... vorführen,
aaaber; sie sind noch nicht trocken ;-) dass, muss also noch warten.
Während der Trocknungsphase habe ich Petra besucht und weil ihr
Profilbildchen mir gleich so bekannt vorkam und ich Lavendel auch
so liebe, zeige ich euch heute mal, was ich aus dieser wunderschönen
Serviette gemacht habe.


Der Mensch braucht ein Plätzchen
und ist es noch so klein,
von dem er kann sagen;
"Sieh, das ist mein."
Hier leb ich, hier lieb ich,
hier ruh ich mich aus.
Hier ist meine Heimat,
hier ist mein Zuhaus!

Diesen einen Biberschwanz, habe ich einer guten Bekannten-
und Lavendel-Liebhaberin geschenkt. Danach durfte ich ihn noch
dreimal auf Bestellung machen, da sie ihn so schön neben ihrer
Haustüre präsentierte ;-) Ich mag dieses Motiv trotzdem immer noch sehr.
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Grüessji ...

17. April 2011

Pfirsich-Quark-Torte...

Gestern hab ich mich mal wieder in unsere Küche verirrt,
-die ansonsten das Revier meines "GG" ist,-
um ein Dessert zu zaubern, für eine Einladung zum Mittagessen.
Ich habe mich für eine Pfirsich-Quark-Sahne-Torte und
ein Tiramisu entschieden.
Hier das Resultat:




Wenn du gerne eines der Rezepte zum ausprobieren
haben möchtest, dann kannst du dich  H I E R  melden.
Übrigens:
Bis zum abend waren die Bäuche voll, die Schüsseln leer
und die Leckereien... gab's dann nicht mehr ;-)

Grüessji...

13. April 2011

Kleines Mitbringsel...

Eine etwas andere Verpackung, für die süsse Versuchung
von Ferrero Rocher.


Die rot/gold Version, für die leckeren Lindor Kugeln.



Die Zutaten zur Bastelei:

- Dose aus Pappmaché
- Acrylform "Herz" teilbar
- Satin Rosen
- Satin- oder Geschenkschleife
- Acrylfarbe in weiss oder rot
- Acrylfarbe in gold metalic
- Krakelier-Medium
- Glimmer-Gel

Viel Spass und gutes Gelingen wünscht;


6. April 2011

Natur pur auf 2165m.ü.M...

Es war... ein wunderschöner Wintertag im März.


Wir sind zu Fuss unterwegs zur Grimselpasshöhe (2165m.ü.M.)
zu unserem Bekannten Stefan, ins Hotel/Restaurant Grimselblick.


Natur pur und den 1. kleinen Sonnenbrand gab es kostenlos
bis zum abend, beim Apero auf der Sonnenterrasse.


Und der krönende Abschluss dieses zauberhaften Tages;
unser urgemütlich und romantisches Hotelzimmer im Bauern-Look.


Meine 1. Nacht in einem Himmelbett und dass, mit knapp 50-zig ;-)
Das war einfach nur... HIMMLISCH.


Die haben aber auch an alles gedacht, smile...


Nach einer viel zu kurzen Nacht und einem ausgiebigem Frühstück
zeigte uns Stefan noch "seine Kraftwerke." Danach ging es mit dem Holzschlitten
wieder ins Tal runter. Dass hat gefetzt.

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Der Grimselpass......ist einer der jüngsten Schweizer Alpenpässe.
Der ganze Berg ist ein riesiges Kraftwerk, eines der grössten in Europa. Äusserlich sind die beiden Stauseen mit über 100 Millionen Kubikmetern die markantesten Punkte. Sie werden von einem weitläufigen System aus unterirdischen Kraftanlagen, Speicherbecken und Druckstollen ergänzt, die bis hinunter ins Tal reichen. Ganz oben auf der Grimselpasshöhe liegt, umrahmt von abgerundeten Steinmassen, der Totensee. Auch er ist aufgestaut, wenngleich man die Staumauer nicht sieht. Seinen Namen verdankt er einer makabren Begebenheit, Ende des 17. Jahrhunderts kämpften Österreicher und Franzosen auf dem Gebirgspass gegeneinander. Da man die Toten in dem harten Granitgestein nicht begraben konnte, warf man sie kurzerhand in den See.
Die Aussicht vom Grimselpass ist fantastisch und der Rhonegletscher glitzert in der Sonne.
Wie im Winter, so auch im Sommer ein einmaliges Erlebnis auf der Grimselpasshöhe mit:
- Wandern - Klettern - Bergsteigen - Strahlen - Kristallgrotte - Tierpark - Blumenparadies.

Ich kann einen Besuch auf der Grimselpasshöhe nur empfehlen.
Grüessji...


3. April 2011

Schenki für einen neuen Erdenbürger...

Ich brauchte auf die Schnelle ein kleines Geschenk
zur Geburt eines Baby's und dies ist mir dazu eingefallen.


Eine kleine Aufbewahrungsbox für den ersten Schnuller,
oder; den ersten Zahn, die erste Haarlocke.

Hier die Zutaten zum nachbasteln;
- Dose aus Pappmaché
- Acrylkugel (teilbar)
- Glasierter Schnuller
- Satinband
- Watterondelle
- Rosa-Acrylfarbe (für ein Mädchen)
- Hellblaue Acrylfarbe (für einen Jungen)
- Glimmerlack
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Ich wünsche dir viel Freude beim nachbasteln.
Grüessji vo de